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    Elke Waclawicek


    2010 - 01.05

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    Elke-M. Waclawiczek – Nozinyanga, Nglangla, Shilwane

    www.schule-mia.at/

    • 2002 Gründung der m.i.a.-Schule für Meditation und intuitiven Ausdruck.
    • Seit März 2004 berechtigt Meditationstrainer Innen auszubilden.
    • Am 9.November 2004 erhielt sie vom höchstrangigen Zulu Sangoma (Schamane der Zulus) Vusamazulu Credo Mutwa im Naledihaus in Südafrika den Namen Nozinyanga, was soviel wie Tochter vieler Heiler, vieler Monde bedeutet.
    • Am 2. November 2005 bestätigt ihr die Leiterin einer Sangomaschule (Meisie) in Soweto ebenfalls, dass sie in Trance antikes Sitswana spreche und sie erhielt dort zum Zeichen der Anerkennung die traditionelle Sangomabekleidung.
    • 2006 absolvierte sie diese Sangomaschule und erhielt im November das staatliche südafrikanische Zertifikat als traditionelle afrikanische Heilerin (Sangoma). Nach afrikanischer Tradition wurden ihr weitere Namen mit der Bedeutung „Glück“ und „kleine Wanze“ verliehen. Sie heißt nun in Afrika: Nglangla Shilwane Nozinyanga.
    • Seit 2007 führt sie in Kooperation mit dem Reiseveranstalter Taste of Afrika Gruppen ins südliche Afrika
    • 2008 erhielt sie in Soweto die Perlenbänder einer Meisterin und den damit verbunden Auftrag Sangomas auszubilden. Seither begegnen ihr vermehrt Menschen, die in ihrer Gegenwart eine der Ursprachen zu sprechen beginnen, oder die die spezielle Fähigkeit besitzen, mit ihren Händen trancefördernde Energien weiter zu reichen.
    • Ihr Buch “ Heilen durch Erinnern“ erschien im Novum Verlag und die CD „Moya“ im Eigenverlag.

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    Workshop 1,5h – Heile durch Erinnern

    Diese Methode ist eine Möglichkeit dich und deine Emotionen und deine Zellspeicherungen wesentlich besser kennen zu lernen. Dabei lernst du Glaubensmuster, Ängste, Schmerzen oder nicht mehr dienliche Emotionen so zu transformieren, dass du wieder in deine Kraft kommen kannst.
    Es ist eine Form der Selbstheilung durch Erinnern.

    Der afrikanische Aschenkreis 3h


    Ich möchte 2010 eine weitere wichtige Seite der afrikanischen Spiritualität aufzeigen. Heilung steht im südlichen Afrika stets und unweigerlich mit Gesang und Tanz und Trommeln in Verbindung.

    Die derzeit praktizierenden HeilerInnen des südlichen Afrikas werden als Sangoma bezeichnet. Dieser Name beinhaltet das Wort San, welches einen Volkstamm bezeichnet, welcher seit 12 Jahrtausenden seine Heimat in der Kalahari hat.

    Eben diese San erlernen sehr früh in Trance zu gelangen und in Verbindung zu treten mit den Ahnen und Geistern. Tanz und Trommeln und Gesang rufen das sogenannte „Num“ in ihre Körper. Nur die Heiler unter den San verstehen es, über dieses Num den eigenen Körper zu erhitzen und so das „Kia“ zu erlangen. Das Kia ist der höchste Trancezustand, welchen wiederum nur die sehr erfahrenen Heiler unter den San „unter Kontrolle“ bringen. Diese Kontrolle wiederum ermöglicht den HeilerInnen über die Hände Krankheiten aus den Körpern anderer zu „ziehen“, in dem sie durch die Berührung die Selbstheilkräfte der nach Heilung Suchenden aktivieren und das „Num“ weiterreichen. Dieses Num wiederum erweitert das Bewusstsein des Berührten, indem er in sich tiefere Erkenntnisse über sich selbst erlangen darf und oftmals Krankheit nicht als Last sondern als treibende Kraft zu Neuem erkennen darf. Der Heilungsprozess findet im Innen und nicht im Außen statt.
    Findet in einem Stamm der San keine Heilung in Ekstase mehr statt, stirbt der Stamm, nach eigenem Glauben. Somit zeigt sich diese Form des Heiltanzes als wichtigster Bestandteil zur „Erhaltung der Seele eines Stammes“.

    In diesem Sinne freue ich mich ganz besonders, dass ich gemeinsam mit dem Rat der Ältesten, welcher mich immer wieder bei entscheidenden kollektiven Ereignissen in Liebe begleitet, am Baba Jaga Festival eines dieser uralten Rituale nahe bringen zu dürfen.

    Ganz im Sinne des Bewusstseins der Sangoma, wird dabei dieses Ritual nicht einfach aus der Wüste in den Westen transportiert werden, sondern im Einklang mit meiner eigenen inneren Stimme und im Einklang mit den „Flüsterungen durch die Nyangas“ entsprechend den Anforderungen der neuen Erdenergie verändert und an den Rahmen angepasst sein. Das Publikum wird aufgefordert, sich aktiv in das Geschehen einzubringen. Ein heiliger Kreis, gestützt von den Ahnen und den geistigen HelferInnen, wird für den entsprechend geschützten und von Liebe getragenen Rahmen sorgen.